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Jahreskonzert 2010

Aurachtaler Blasmusik

setzt Akzente

 

akzente.jpg„Akzente" wollte der Aurachtaler Blasmusikverein beim Jahreskonzert 2010 am 23. Oktober in der Schulturnhalle in Walsdorf setzen. Und das ist den Musikern und Musikerinnen der Bläserklasse sowie des Jugend- und Hauptorchesters in der bis auf den letzten Platz gefüllten Schulturnhalle in Walsdorf auch gelungen, nicht nur, weil zur Brezel­polka von Franz Watz tatsächlich echte Brezeln im Publikum verteilt wurden.

Akzente setzte im Besonderen Reinhold Stärk, nicht nur in der Vorbereitung des Konzerts, son­dern auch als Solist auf der Büh­ne. Stärk dirigierte, sang (für seine Interpretation von „Ich war noch nie­mals in New York" gab es anhaltenden Beifall) und spielte ein 3,65 Meter langes Alp­horn.

Aber ebenso wenig wie der Trainer einer Fußball-Mann­schaft die Tore schießt, kommt ein Dirigent ohne ein gutes Team aus. Das hat Reinhold Stärk.

Da ist zum Beispiel die Bläserklasse, 28 Musiker im zweiten Ausbildungsjahr, die sich an Jakob de Hahns „Monster Rock" und „Star Wars" von John Williams wagten.

„Möge die Macht mit ihnen sein", sagte Sabine Scharf, die informativ, humor­voll und souverän den Abend moderierte. Die Besucher verlangten nach einer Zugabe der jüngsten Akteure.

Aber auch das mit 50 Musikern besetzte Jugendorchester trumpfte auf. Besonders das von Kurt Gäble fein gewebte und von Sa­bine Scharf kur­zerhand ins Au­rachtal verlegte „Zauberland" verzauberte das Publikum. Weitere Titel waren „A sailors adventure" und „Irish Dream". Für unver­wechselbare Akzente sorgten auch Leah Fry mit „Satellite" und Franziska Dörfler mit „Super Trouper".

Das dritte Team, auf das der Dirigent bauen kann ist das Hauptorchester, das den zweiten Teil des Abends allein bestritt. Von sinfonischer Blasmusik („Der Komet", „The Golden Lion") über Filmmelodien („Winnetou und Old Shatterhand", „The music of James Bond", „Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten") und einem Musicalausschnitt aus „Starlight Express" über böhmische Blasmusik („Tief im Böhmerwald", „Brezelpolka", „Egerländer Musikantenmarsch") bis hin zu Michael Jacksons „Heal the World" war für jedes Alter und jeden Geschmack etwas dabei und so musste das Hauptorchester auf den stürmischen Applaus des Publikums hin gleich drei Zugaben präsentieren.

Den Protagonisten des Blasmusikvereins ist es einmal mehr gelungen, eine nüchterne Turn­halle in einen Kon­zertsaal zu verwandeln - nicht nur mit einer liebevollen Dekoration oder de­zent ein­gesetzten Lichteffekten, sondern vor allem dank der Klangfarben und Klangfülle in den Darbietungen der Aurach­taler Blasmusik.

Die beim „Starlight Express" durch die Gänge flitzenden Roll­schuh-Künstler oder James Bond alias Daniel Kachelmann ta­ten ein Übriges.