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Blasmusikverein Walsdorf

 

weiterhin im Aufwind

 

Am 20.02.2011 fand die jährliche Generalversammlung des Aurachter Blasmusivereins statt, zu der sich mehr als 50 aktive und passive Mitglieder einfanden.

Durchwegs Angenehmes und Erfreuliches konnte die Vorsitzende des Vereins, Beate Kramer in ihrem Bericht verkünden. Nicht nur die Vielzahl der Auftritte und Ständchen zeigte, dass der Verein fest ins Ortsgeschehen integriert ist, - ein volles Haus beim zweiten Jahreskonzert, in dem die Kapelle im wahrsten Sinne des Wortes „Akzente" setzen konnte und beste Ergebnisse beim Wertungsspiel in Küps waren die Ergebnisse harter musikalischer Arbeit. Besonders stolz sei der Verein hier auf seine Jüngsten gewesen, die Bläserklasse 2008, die in der Grundstufe mit hervorragenden 96 Punkten die Bestnote „mit ausgezeichnetem Erfolg" erhalten hatte. Der Lohn für diese tolle Leistung ist der Jugendpreis, der dem Verein erst einige Tage zuvor vom Nordbayerischen Musikbund überreicht wurde.

Die Hauptarbeit des Vereins liegt nach wie vor eindeutig auf der Nachwuchs- und Jugendarbeit. Mehr als 90 Jungmusiker spielen derzeit in 2 Flötengruppen, zwei Bläserklassen werden von der Schule ausgebildet, die Minibigband mit 49 Kindern absolvierte im vergangenen Jahr erfolgreich bereits mehr Auftritte als das Hauptorchester. Zudem wurde kürzlich das jüngste Kind des Blasmusikvereins, das Schülerorchester aus der Taufe gehoben. Hier spielen momentan 15 Kinder, die zum Teil aus der auslaufenden Bläserklasse kommen, zum Teil aus der Minibigband. Die Vorsitzende sprach Sandra Hagen und Steffi Luchs, die das neue Orchester leiten ihren besonderen Dank aus.

Bei dieser Menge an Kindern und Jugendlichen freute sich Beate Kramer besonders, dass sich zwei engagierte Mütter gefunden haben, die die außermusikalische Betreuung übernahmen: Angi Marr und Diana Gumpert boten diverse Spiele- und Bastelnachmittage, halfen tatkräftig bei der Betreuung der Jungmusiker beim Probenwochenende und kümmerten sich auch sonst rührend um den Musiknachwuchs.

In ihrem Ausblick auf das Jahr 2011 konnte die Vorsitzende von einer ähnlich hohen Zahl von Auftritten wie 2010 ausgehen. Ein Wertungsspiel in Oberhaid sei ebenso geplant wie ein weiterer Tanz in den Mai. Höhepunkt des Jahres wird sicherlich die Fahrt der Kapelle nach Kroatien in den Pfingstferien sein. Mit der Partnerkapelle aus Biograd fänden wieder zwei Konzerte statt.

Für die Zukunft sehe sie allmählich auftauchende Probleme mit der Finanzierung einer ständig wachsende Musikerzahl. Die Menge der Veranstaltungen, deren Erlöse in die Instrumente, Noten und Trachten für die Musiker flössen, lasse sich nicht noch mehr steigern. Hier stießen die Vorstandsmitglieder an ihre zeitlichen und physischen Belastungsgrenzen. Die Ausgaben für den laufenden Betrieb der Kapellen würden andererseits beständig steigen und die Einnahmen durch Auftritte trotzdem immer weniger werden. Immer häufiger würden bekanntlich bei Festen Alleinunterhalter oder Coverbands engagiert.

Reinhold Stärk, der Dirigent des Aurachtaler Blasmusikvereins, lobte die zuverlässige und disziplinierte Probenarbeit der Musiker. Er freute sich nochmals über die Erfolge der einzelnen Gruppen bei den Wertungsspielen, forderte weitere Anstrengungen für die musikalischen Vorhaben des kommenden Jahres und wies auf einen weiteren Bedarf an Instrumenten und Noten hin. Der Probenraum in der Schule werde allmählich immer enger bei der wachsenden Anzahl von Musikern und man sei inzwischen auf der Suche nach Räumen für die Registerproben.

Die Kassiererin des Vereins, Christine Hirt freute sich, in diesem Jahr mit einer positiven Bilanz aufwarten zu können. Dank vieler Aktivitäten, Spenden und Einnahmen war die Kasse wieder knapp in den schwarzen Zahlen geblieben.

Anschließend berichteten Notenwart Michael Steppert, Zeugwart Thomas Scharf, Aktiviensprecherin Heike Huttner und die Jugendvertreterinnen Angi Marr und Diana Gumpert von ihren Aktivitäten im vergangenen Jahr. Daraufhin schloss die Vorsitzende die Versammlung.