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Generalversammlung 2009

 

Die erste Vorsitzende des Aurachtaler Blasmusikvereins Beate Kramer begrüßte alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung und bat zu Beginn, sich zu erheben und den Verstorbenen zu gedenken. Nach dem Verlesen des Protokolls der letztjährigen General-versammlung durch die Schriftführerin Sandra Hagen folgte der Bericht der ersten Vorsitzenden.

„Hinter uns liegt ein aufregendes, arbeitsintensives und sehr erfolgreiches Jahr.“

Höhepunkt war die Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 30jährigen Bestehens des Vereins, die Mitte Juli in der neuen Vereinshalle des Ortskulturrings durchgeführt wurde. Die dreitägigen Feierlichkeiten zogen mit einem abwechslungsreichen Programm viele Besucher an. Beteiligt waren viele Walsdorfer Musikgruppen und auswärtige Kapellen wie die Bischberger und die Schönbrunner Musikvereine und „Das Böhmische Feuer“. Die Bands „Second hand“, „Aua“ und „Tutti frutti“ sorgten bei ihren Auftritten für beste Stimmung und ließen sich auch durch einen gewaltigen Regenschauer nicht aus der Ruhe bringen. Bei strahlendem Wetter glänzten am Sonntag nach dem Festgottesdienst auch die kleinsten Musiker des Vereins und nahmen stolz den Junior – Award, der von Klaus Bank vom Nordbayerischen Musikbund überreicht wurde, entgegen. Beate Kramer lobte vor allem die zuverlässige Mitarbeit und den großen Zusammenhalt der Musiker und ihrer Familien, ohne welche diese Großveranstaltung nicht durchführbar gewesen wäre. Auch die anderen jährlichen Veranstaltungen wie das Weinfest und das Standkonzert seien sehr erfolgreich verlaufen.

Auch in musikalischer Hinsicht...

habe sich die Blaskapelle im letzten Jahr gesteigert, was durch die erfolgreiche Teilnahme am Wertungsspiel in Gundelsheim anlässlich des Bundesbe-zirksmusikfestes bestätigt wurde. Ein großer Fortschritt sei auch bei dem Jugendorchester zu verzeichnen, das mit der zweitbesten Note abschnitt und während des Jahres sogar mehr Auftritte gespielt hätte als das Hauptorchester. Mit ca. 30 Kindern sei die „Minibigband“ in der Zwischenzeit sehr gut besetzt und überzeugt durch regelmäßige und konsequente Probenarbeit. Frau Kramer bedankte sich besonders beim „Vater des Erfolges“ Reinhold Stärk, der im letzten Jahr alle drei Jugendorchester des Vereins als Dirigent übernommen hat und die Jungmusiker mit Kompetenz, Zielstrebigkeit und Fingerspitzengefühl zu Höchst-leistungen anspornt.

Für das Jahr 2009 hat sich der Verein einiges vorgenommen. So ist wieder die Teilnahme beider Orchester an einem Wertungsspiel geplant, das Ende Juli in Windheim stattfinden wird. Die Hauptveranstaltung wird die erstmalige Durchführung eines eigenen Konzertes in der Walsdorfer Turnhalle sein. In einem vorhergehenden Probenwochenende in Teuschnitz würde sich das Orchester dafür intensiv vorbereiten. Ein weiterer Höhepunkt ist die Fahrt nach Kroatien in den Pfingstferien, wo die Blaskapelle mit ihrer kroatischen Partnerkapelle mehrere Konzerte veranstalten wird.

Die Jugendarbeit ist nach wie vor der wichtigste Punkt in der Vereinsarbeit. Ein großer Erfolg war im letzten Jahr die Gründung einer neuen Bläserklasse mit 23 Kindern. Die Vorsitzende bedankte sich bei Angi Marr und Diana Gumpert, die seit ca. 4 Monaten die Jugendleitung mit übernommen haben und seitdem regelmäßig außermusikalische Veranstaltungen wie Plätzchenbacken, Halloweennacht, Spieleabend etc. organisierten.

Auch für dieses Jahr ist wieder ein Informationsabend für eine neue Bläserklasse sowie ein Tag der offenen Tür vorgesehen, bei dem für Musikalische Früherziehung, Flöte und Percussion geworben werden soll.

Im letzten Punkt ihres Vortrags ging Frau Kramer auf die finanziellen Herausforderungen ein, vor denen der Verein künftig steht. So müsse das äußerst betagte Schlagzeug ausgewechselt und mit Pauken, Becken, Trommeln etc. erweitert werden, so dass jeder der 7 Schlagzeuger aktiv werden könne. Des weiteren muss die D1 – Prüfung, an der sich ca. 20 Kinder des Vereins teilnähmen bezahlt werden. Dringend nötig ist eine einheitliche Kleidung der Orchester, die Reparatur der Musikanlage sowie die Finanzierung des Probenwochenendes. Mit der Hoffnung, dass die Gemeinde Walsdorf sowie andere Stiftungen und Verbände den Musikverein bei diesen außerordentlichen Ausgaben unterstützen würden, übergab die Vorsitzende das Wort an den Dirigenten Reinhold Stärk.

Das Jahr 2008 ist für den Walsdorfer Musikverein in musikalischer Hinsicht erfolgreich verlaufen. So arbeiten die jüngsten Musiker der neu gegründeten Bläserklasse, in der auch einige Mangelinstrumente wie Tuba, Bariton, Posaune und Waldhörner vertreten sind sehr aufmerksam und konzentriert. Bei der erstmaligen Durchführung der Juniorprüfung, an der alle Kinder der auslaufenden Bläserklasse teilnahmen, konnte ein gutes Niveau verzeichnet werden, was zum Aufrücken in das Jugendorchester berechtigt. Die Suche nach geeigneten und kompetenten Instrumentallehrern für die Kinder, die aus der Bläserklasse ausschieden, ist erfolgreich verlaufen. In einer Ausbilderversammlung wurden alle wichtigen Punkte, die sowohl den Unterricht als auch die Vorrückungsbedingungen in das nächsthöhere Orchester des Vereins betreffen besprochen.

Reinhold Stärk lobte vor allem die Musiker des Jugendorchesters, wobei er die hohe Probenbeteiligung, die große Disziplin und ihren homogenen Klang hervorhob.

Das Sorgenkind ist nach wie vor das Hauptorchester. Obwohl sich der Blaskapelle im letzten Jahr drei erfahrene, versierte und zuverlässige Musiker angeschlossen haben, sei die Besetzung vor allem im tiefen Blech noch zu dünn und der Probenbesuch noch zu unregelmäßig. Ärgerlich wäre vor allem unentschuldigtes Fehlen und zu wenig Übung außerhalb der Proben.

Herr Stärk dankte besonders den beiden Notenwarten Klemens Schnappauf und Michael Steppert, die ihre Arbeit äußerst genau und fleißig ausüben und mit hohem Zeitaufwand Marschbücher für die Musiker des Hauptorchesters angefertigt hätten.

Im Jugendbericht bedankte sich der Jugendleiter Daniel Kachelmann bei seinen beiden Mitarbeiterinnen für ihr großes Engagement hinsichtlich außermusikalischer Veranstaltungen. Er verwies auf die sehr intensive Jugendarbeit des Vereins, der sowohl klassische Ausbildungsmethoden anbietet also auch moderne Unterrichtskonzepte wie z.B. die Bläserklasse mit einbezieht. Die Verleihung des Juniorawards wäre ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und darauf hoffen dürfen, in ein paar Jahren ein schlagkräftiges Orchester vorweisen zu können.

Im folgenden Kassenbericht betonte Kassiererin Christine Hirt, dass der Verein im letzten Jahr trotz sehr hoher Ausgaben in den schwarzen Zahlen geblieben wäre. Dies sei vor allem dem großen Engagement der Musiker bei den verschiedenen vereinseigenen Veranstaltungen sowie den großzügigen Spenden der Walsdorfer Firmen Rebhan und Lechner zuzuschreiben. Der Kassenprüfer Herrmann Betzold lobte die genaue und übersichtliche Arbeit der, worauf die Vorstandschaft entlastet wurde.

Daraufhin schloss die 1. Vorsitzende die Versammlung.